salzburger festspiele

Die Geburtsstunde der Salzburger Festspiele schlug am 22. August 1920, als Hugo von Hofmannsthals Moralität „Jedermann“ in der Regie von Max Reinhardt erstmals auf dem Domplatz aufgeführt wurde. Doch die Ursprünge reichen weit zurück. Die erste Oper nördlich der Alpen wurde vermutlich in Salzburg gespielt. Und am fürsterzbischöflichen Hof zu Salzburg wurde mit viel Aufwand durch Musik und Theater repräsentiert; auch das Volk ergötzte sich an den zahlreichen geistlichen und weltlichen Spielen. An der altehrwürdigen Salzburger Universität wurden unter großer Anteilnahme bis in die Mozart-Zeit hinein Dramen und Singspiele aufgeführt, und der Salzburger Dom war seit jeher Schauplatz von Darbietungen glanzvoller Kirchenmusik sowie kirchlicher Feste, die mit Umzügen und Prozessionen begangen wurden.

 

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